Eine Sehenswürdigkeit in der Nähe Ihrer Unterkunft im Süden Korsikas, die Sie absolut nicht versäumen sollten, ist das Dorf
Campomoro, sein Genueser Turm und seine wilden Küsten, die Sie von der Terrasse Ihres Ferienhauses in der Residenz Cantu di Mare sehen können. Campomoro, dessen Name sich vom „Camp der Mauren“ ableitet, ist ein kleines Fischerdorf, eingebettet in ein klassifiziertes Naturschutzgebiet.
Was bei der Ankunft in Campomoro frappiert, ist die wahrhafte Schönheit des Ortes. Am Ende einer von Grün umgebenen Straße liegend und einen außergewöhnlichen Blick auf den Golf von Valinco bietend, macht dieser kleine Badeort den Eindruck am Ende der Welt zu liegen und bietet einen intakten Charme. Keine großen Bebauungen, einfach nur ein schöner Strand mit klarem Wasser und Berge, die schnell ansteigen.
Der Genueser Turm
Ab dem 16. Jahrhundert wurden unter der Republik Genua entlang der Küsten Hunderte von Türmen gebaut, um das Gebiet vor den Angriffen barbarischer Piraten zu schützen, welche die Mittelmeerküsten unsicher machten. Daher der Name Genueser Turm, der sich bis heute erhalten hat. Auf Anforderung des Gouverneurs Pier Battista Cattaneo wurde im Verlauf des Jahres 1585/1586 der Genueser Turm von Campomoro gebaut. Entworfen vom neapolitanischen Ingenieur Domenico Pelo wurde der Turm unter Anleitung des zum Arbeitskommissar ernannten Carlo Spinola gebaut. Die Finanzierung erfolgte zu einem Teil aus der Korallenfischerei und zum anderen aus einer lokalen Steuer, „corvée“ genannt. Obwohl der Platz wegen seiner Ferne von Ansiedlungen schwer zugänglich war und es Probleme mit der Versorgung mit Wasser und Verpflegung gab, wurde er wegen seiner strategischen Lage ausgewählt. Zunächst gingen die Arbeiten zügig voran – bis zum 17. September war ¼ des Bauwerkes schon fertig – aber dann verlangsamten sie sich wegen eines harten Winters, der schlechte Qualität der Verpflegung und einer großen Anzahl kranker Männer. Der Turm wurde 1586 fertig gestellt.
Von diesem Turm, den man besichtigen kann, beginnt der ehemaligen Zollweg, der dank einer Aktion der Vereinigung Elisa hergerichtet wurde und gepflegt wird. Der Besucher kann auf diesem Weg den Spuren der Menschen folgen, die seit der Bronzezeit diesen Boden durchwanderten und bearbeiteten. Er kann ebenso zwischen Meer, Macchia und skulpturartigen Felsen wandern und dabei verschiedene Vögel sehen und den Duft von Myrthe und anderen Kräutern genießen. In dieser paradiesischen Landschaft kann der Besucher beim Anblick der über die Wellen gleitenden Möwen, der dem Horizont zugewandtenTürme und der scheinbar nie enden wollenden Felsen träumen. cours de rédaction mer.